Zitate für Mitgefühl und gegen Fremdenhass

100 prominente Deutsche sagen ihre Meinung über Flüchtlinge. Ihnen allen geht es um Mitgefühl zeigen und Fremdenhass entgegentreten! (BILD-Aktion, 30.8.15) Hier eine Auswahl:

„Zum ersten Mal spüren wir in Deutschland hautnah, dass wir alle auf einem gemeinsamen Planeten leben und überleben müssen. Das soziale Engagement und die Hilfsbereitschaft vieler Deutscher berührt auf der Welt und ist viel spürbarer als der Hass der Unverbesserlichen.“

Nico Hofmann, TV-Produzent

„Im Zweiten Weltkrieg kamen meine Großeltern als Flüchtlinge aus Estland nach Baden-Württemberg. Alles nicht leicht, aber sie lebten! Und sie bekamen Chancen auf Arbeit und Bildung für ihre Kinder. Dafür bin ich bis heute dankbar und wünsche das jedem, der unfreiwillig seine Heimat aufgeben muss.“

Dr. Eckart von Hirschhausen, Kabarettist

„Wenn jeder fünfte Deutsche ausländerfeindlich ist, müssen die anderen vier aufstehen und ihre Stimme erheben. Gerade als Deutsche müssen wir nicht nur die Vergangenheit im Gedächtnis bewahren, sondern die Gegenwart positiv gestalten.“

Jörg Pilawa, Moderator

„Keiner verlässt gern und freiwillig seine Heimat, seine Familie und seine Freunde. Wer hat, sollte teilen – teilen ist menschlich!“

Wotan Wilke Möhring, Schauspieler

„Ich verstehe den Hass nicht, der sich in Orten wie Heidenau entlädt. Menschen in Not muss man helfen, ganz gleich, aus welchem Land sie kommen, welche Hautfarbe sie haben, oder welcher Religion sie angehören.“

Maria Hö̈fl-Riesch, Dreifach-Olympiasiegerin

„Richtig angepackt, ist auch die heutige große Aufgabe des Zuzugs und der Integration so vieler Menschen eine Chance von morgen.“

Angela Merkel, Bundeskanzlerin

„Was ist bloß los mit euch, die ihr blind seid vor Hass, Menschenleben gefährdet und unser Eigentum anzündet! Aber ihr seid nicht Deutschland! Seht das Mitgefühl und die Menschlichkeit, das die meisten Menschen in Deutschland leben. Seht, wie sie Kindern wieder eine Kindheit schenken und Tränen trocknen helfen. Denn das sind WIR, und WIR sind Deutschland!“

Christine Neubauer, Schauspielerin

„Als Sohn heimatvertriebener Eltern bin ich stinksauer, wenn in unserem Land Flüchtlinge terrorisiert werden. Wer dies tut oder schweigend zuschaut, scheißt auf das Deutsche Grundgesetz: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jedes Menschen“

Hartmut Engler, Pur

„Ich habe es satt, dass immer wieder von einem FlüchtlingsANSTURM‘ oder einer ,AsylantenFLUT‘ gesprochen wird. Flüchtlinge sind keine Naturkatastrophe, die unser Leben bedroht, sondern Menschen wie wir, die jetzt unsere Hilfe brauchen.“

Caren Miosga, Tagesthemen-Moderatorin

„Unter der Haut sehen wir alle gleich aus. Jeder und jede ist einzigartig mit seiner Seele, dem Wunsch nach Leben, Gestaltung und Erfüllung. In jedem anderen Land sind auch wir Ausländer! Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit für alle Menschen überall! One World now!“

Dietrich Grönemeyer, Medizin-Unternehmer

„Wir sind eines der reichsten Länder der Erde und sind es unter anderem auch dadurch geworden, dass wir anderen Ländern Waffen verkaufen und dadurch Kriege weitergehen können. Es ist also unsere verdammte Pflicht diesen Menschen zu helfen.“

Katharina Thalbach, Schauspielerin

„Ich kenne dieses Gefühl, die Heimat verlassen zu müssen. Ich war als Kind mit Mutter und Schwester auf der Flucht – und dankbar, dass man uns aufgenommen hat. Wer Krieg und Verfolgung ausgesetzt ist, dem muss man helfen, Menschlichkeit zeigen und ihm in unserem Land eine neue Heimat geben.“

Heino, Sänger

„Wenn jede Familie in unserem Land sich einer Flüchtlingsfamilie annehmen würde, könnte das auf verschiedenen Ebenen helfen. Wenn jeder etwas von sich gäbe. Es muss nicht immer Geld sein. Kann auch ein Gang zum Amt oder ein Gespräch sein. Bei Mitgefühl fängt die Hilfe an.“

Katja von Garnier, Regisseurin

„Auch wenn die braune Brühe immer mehr durch die Straßen unserer Städte kriecht, bin ich überzeugt, dass wir stark genug sind, sie aufzuhalten und zurückzudrängen, um den Flüchtlingen ein neues, sicheres Zuhause bauen zu können.“

Hans W. Geissendörfer, Regisseur

„Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg können wir etwas zurückgeben, können gegenüber all den Hilfesuchenden unsere Nächstenliebe und Gastfreundschaft beweisen und offen Flagge zeigen gegenüber allen Andersdenken!“

Michaela May, Schauspielerin