Neu Zugezogene und Alteingesessene nähen Mund-Nasen-Schutzmasken

Neu Zugezogene und Alteingesessene nähen Mund-Nasen-Schutzmasken

Alltagsmasken für Mund- und Nasenschutz, genäht von Cölber Flüchtlingsfamilien, verteilt vom Cölber Arbeitskreis Flüchtlin-ge (CAF), produziert in Höfen und Privatwohnungen. Ohne Entgelt, freiwillig, ohne Erwartung ausländerrechtlicher Privilegien. Eine Solidaritätsleistung eben, ein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben.

Am Anfang war der Stoff. Nachbarinnen und Nachbarn hatten reichlich Material gespendet, andere leihweise ihre Nähmaschinen zur Verfügung gestellt. Im Internet waren Schnittmuster verfügbar. Nur die Beschaffung von Gummiband erwies sich als schwierig. Zu Beginn der Coronakrise wurde Klopapier knapp, jetzt Bastelmaterial für Masken. Durch Spenden, Informationen über den informellen Dorffunk und gezieltes Suchen konnte auch dieser Mangel schließlich behoben werden. Dann war Arbeitsteilung angesagt. Die einen schnitten zu, die anderen nähten. Kinder mochten nicht zusehen. Sie beteiligten sich eifrig. Am Ende sind rund 500 Alltagsmasken entstanden.

Ab sofort können Alltagsmasken beim CAF (CAF@email.de), bei Monika Weber-Buchstab, Am Schubstein 38, 35091 Cölbe (Tel 0157 34 498 840) oder Kurt Bunke, Am Lohberg 5, 35091 Cölbe-Bürgeln (Tel 06427 2330) angefordert werden. Die Abgabe erfolgt kostenlos. Spenden für die Arbeit des CAF e. V. werden jedoch gern entgegen genommen.